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HochSOMMERlich

Die Temperaturen steigen und im Garten sowie in den Schwimmbädern ist gerade Hochsaison. Ich versuche in Häusern und schattigen Plätzen einen kühlen Kopf zu bewahren. Die frühen Morgenstunden sind mir im Moment am Liebsten. Ich habe wieder viele Veranstaltungstermine gesammelt. Es gibt ein buntes Angebot im August und – bereits auf der Plattform ersichtlich – viele interessante und feierliche Termine im Herbst.

Zusammen-Leben

Ich mache mir sehr viele Gedanken darüber, was für mich ein gutes Zusammen-Leben bedeutet. Ich habe in bestimmten Phasen meines Lebens gerne alleine gelebt und gearbeitet, habe aber auch die Vorteile kennen gelernt, die Teams und Gemeinschaften mit sich bringen. Ich glaube, es ist die Kunst, die Menschen zu finden, mit denen man ähnlich schwingt und/oder mit denen man sich gut ergänzt. Sich dabei selbst gut zu kennen und immer achtsam zu bleiben, welche Aufgaben das Leben gerade für einen bereit hält und den Mut zu haben, sich immer wieder auf Neues einzulassen – das sind die Erkenntnisse, dich ich unter anderem dabei gesammelt habe…

Reise nach Brüssel

Ich bin in den vergangenen Tagen mit dem Verein „planetREISEN“ nach Brüssel gereist und habe die EU und ihre Institutionen näher kennen gelernt. Es war eine sehr spannende und inspirierende Reise. Für mich ist vieles „begreifbarer“ geworden und es haben sich sehr schöne Gespräche und Begegnungen ergeben. Reisen eröffnen mir immer wieder neue Perspektiven und schaffen einen Weitblick. Die Kunst ist es, diese Erkenntnisse in den Alltag zu bringen und alte Gewohnheiten zu verändern.

Brot und Rosen: Mit anderen Augen sehen

Ich mache derzeit eine Ausbildung beim Klimabündnis Österreich. Die Beiträge und der Erfahrungsaustausch sind teilweise schockierend, durchwegs lehrreich und auch immer wieder sehr inspirierend. Es führt mir wieder vor Augen, wie wichtig es ist, in meinem Leben Ziele zu verfolgen, neue Wege einzuschlagen und versuchen zu erkennen, was für mich, meine Familie und Freunde sowie für die Welt notwendig ist, damit eine lebenswerte Zukunft möglich ist. Das Zitat von Christian Morgenstern hat mich sehr berührt – ich stimme ihm zu, es geht meiner Ansicht nach sehr viel um „loslassen“ und „einlassen“ auf Neues.

„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben.
Machen wir uns von dieser Anschauung los,
und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“
Christian Morgenstern.

Frühling, Fasten & Frisches Grün

Seitdem die Tage wieder spürbar länger werden und die Temperaturen steigen regt sich in mir ein wohliges Gefühl und eine Freude auf eine meiner liebsten Jahreszeiten. Es ist die Zeit, in der die Sonne scheint, es aber nicht zu warm ist. Wenn sich im Wald bald die ersten jungen Wildpflanzen durch das Laub schieben und wenn die Vogelstimmen immer zahlreicher und lauter zu hören sind.

Ich merke, dass sich dann auch etwas in mir bewegt. Mein Ernährungsbewusstsein verändert sich und ich spüre ein natürliches Verlangen nach einer Fastenzeit & dem Loslassen von Altem und Gewohntem.

Dadurch gewinne ich wieder neue Energie und Kräfte – für das Neue, das in diesem Jahr auf mich zukommen wird.

 

Geimeinderatswahl & Murkraftwerk in Graz

Ich beschäftige mich aktuell mit der Gemeinderatswahl und das geplante Murkraftwerk in Graz. In den letzten Wochen war ich mit den Grazer Grünen unterwegs, um für eine gesündere und lebenswertere Stadt zu einzutreten. Graz bietet für mich viele Möglichkeiten – ich besuche Bibliotheken, Theater, Kinos, Cafés und finde dort viele wertvolle Geschäfte und nachhaltige Produkte. Deshalb ist es mir ein Anliegen, dass ich mich wohlfühle, die Luftqualität sich verbessert und das Murkraftwerk nicht gebaut wird. Am 4. Februar findet eine Mur-Demo statt. Am 5. Februar wird gewählt… Ich bin gespannt.

EM: Über Sieger und Verlierer & jene, die dabei Zusehen

Die EM ist vorrüber. Was bleibt?

Ein Sieger – viele Verlierer. Top-Spieler aus der ganzen Welt haben ihr Bestes gegeben. Aber es ging allen nur um den ersten Platz. Wettbewerb, Konkurrenzdenken, Egoismus – sind das die Werte, die wir in heutigen Zeiten sehen und hochheben wollen?

Hohe strukturelle, arbeitsintensive und ökologische Aufwände – im Tausch gegen ein paar Stunden Unterhaltung. Wer zahlt den Preis dafür?

Passivität statt Aktionismus – wieso bekommen die Zuseher nicht Lust darauf, ihren Idolen nach zu eifern. Sportlich zu sein, im Team zu spielen, das zu tun, was man gerne macht? Oder ist es einfacher und bequemer, vor dem Fernseher zu sitzen, mit Cola und Bier & Knabberzeugs. Um den sonstigen Stress zu entfliehen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Ich habe nie Fußball gespielt. Vielleicht verstehe ich deshalb die Dynamik nicht, die viele bei diesen „Wettkämpfen“ erfasst. Vielleicht verstehe ich es aber auch besser – weil ich nicht in eingefahrenen Spuren und vorhandenen Strukutren festhänge.

Wäre es nicht schon an der Zeit, andere Spiele zu spielen. Die mehr das Miteinander als Gegeneinander, mehr die Freude am Spiel als die Verbitterung des Gewinnens, die mehr Grenzenlosigkeit und Verbindendes statt nationalistisches Denken und Ausgrenzung fördern.

Es lebe die Hoffnung! Ich bin dankbar, dass die Fußballfelder in den Gemeinden und Städten einen hohen Stellenwert haben – vielleicht werden sie irgendwann die letzten unverbauten Plätze sein und uns als „Oasen und Lebensräume“ zur Verfügung stehen.

Frei sich bilden

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit den Themen „Bildung, Schule, Entwicklung und dem Sinn des Lebens„. Ich habe viele interessante Konzepte und Initiativen kennen gelernt: Alternative Kindergärten (Rudolf Steiner, Maria Montessori, Rebeca und Mauricio Wild), die Freilerner, André Stern, Gerald Hüther, verschiedene Schulformen (Demokratische Schule, Shetinin Schule den Bildungsgarten des Lebens) Bertrand Stern, Franziska Klinkigt, gemeinschaftliche Dorfprojekte …

Alle Personen und Initiativen, die mir auf meinem Weg begegnet sind, haben mich inspiriert, begeistert und Mut gemacht. Ich sehe neue Möglichkeiten, junge Menschen in dieser Welt zu begleiten und ihnen zu ermöglichen, ihre Talente zu entfalten, die sie in sich tragen.

Je mehr ich mich auf dieses Thema einlasse und in Erfahrung bringe, um so mehr wird auch in mir vieles freier. Alte Muster und Strukturen, die ich noch aus meiner Schul- und Ausbildungszeit in mir trage, lösen sich Stück für Stück auf und lassen mich lebendiger und zufriedener werden. Einfach sein – mit anderen sein, lustvolles entdecken, Herausforderungen spielerisch lösen … so macht das Leben für mich immer mehr Freude & auch Sinn!

Zum Weiterlesen: Saat der Freiheit – Impulse für aufblühende Bildungslandschaften. Von Bertrand Stern. http://www.oya-online.de/article/read/2429.html

BildungsgartenDesLebens

Neuer Bundespräsident: Alexander Van der Bellen

Alexander Van der Bellen wurde mit 50,35% zum neuen Bundespräsidenten gewählt und wird am 8. Juli angelobt.
Ich war in den letzten 9 Wochen an insgesamt 20 Tagen in der Steiermark unterwegs, um ihn zu unterstützen.
Es war eine sehr intensive und lehrreiche Zeit für mich. Ich habe sehr viele Einblicke gewonnen und wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Ich wünsche mir, dass es PolitikerInnen sowie den Medien in Zukunft gelingt,
den BürgerInnen eine wertschätzende und verbindende Kommunikationskultur vorzuleben.
Wo ich großen Handlungsbedarf sehe:
In die (politische) Bildung von Kindern und Erwachsenen zu investieren!
VDB16_Danke

Wahl & Demokratie

Heute findet die Bundespräsidentschaftswahl in Österreich statt. Es war für mich wieder Anlass, über unser Wahlsystem, Beteiligungsmöglichkeit und Politik nach zu denken.

Ich war die letzten Wochen als Unterstützung für Alexander Van der Bellen in verschiedenen Orten der Steiermark unterwegs. Es war sehr interessant – jedoch auch herausfordernd – die Stimmung der Personen direkt wahr zu nehmen.

Gestern Abend habe ich die Filmveranstaltung „Die Demokratie ist los!“ besucht. Der Schweizer Regisseur, Thomas Isler, war zu Gast und hat mit uns eine spannende Diskussion geführt. In der Schweiz wird die „Direkte Demokratie“ schon lange praktiziert. Wir haben über die Herausforderungen und Chancen gesprochen. Und Blicke in die Zukunft geworfen. http://www.thomisler.ch/index.php?/die-demokratie-ist-los/

Die Welt ist in Bewegung. Es werden noch viele Veränderungen auf uns zukommen. Ich gehe zur Wahl und unterstütze Alexander Van der Bellen, weil ich seine Persönlichkeit, sein Wissen und sein Zugang zu den „Menschenrechten“ sehr schätze. https://www.vanderbellen.at/

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Und zusätzlich engagiere ich mich und lebe Politik jeden Tag. Mit meinem Verhalten, meiner Meinungsäußerung und meiner Mitgestaltung in der Grünen Bewegung.

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