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Gemeinwohlfest in Wien

Am 13.2.2016 nahm ich am 5-Jahres-Fest der Gemeinwohl-Ökonomie im Volkstheater in Wien teil. Gemeinsam mit weiteren 850 Gäste erlebte ich einen feierlichen Abend mit wunderbaren Darbietungen. Auch das Projekt Bank für Gemeinwohl präsentierte sich und konnte an diesem Abend neue GenossenschafterInnen gewinnen.

Musik, Tanz, Gesang, Kabarett, eine spannende Podiumsdiskussion und viele schöne Begegnungen und Gespräche machten diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es ist für mich immer wieder schön zu spüren und zu erleben, wie das Neue in die Welt kommt! Was alles möglich ist, wenn wir Neues erschaffen und unser Bewusstsein danach ausrichten

Gemeinwohlfestival 2016

Fotograf: (c) Michael Janousek

GEN-AUSTRIA Treffen in NÖ

Am Wochenende war ich Teil des GEN-Austria Treffens in POMALI, dem Co-Housing Projekt in Oberwölbling (NÖ). Dort haben sich rund 50 Erwachsene und 30 Kinder ihr Wohnprojekt realisiert. Das Besondere daran: 600 m² Gemeinschaftswohnfläche (Küche, Multifunktionsraum, Kinderraum, Waschküche, Werkstatt, Sauna, Food-Coop), Permakultur-Garten, Schwimmteich, Car-Sharing-Autos uvm..

Solche Projekte bedienen sich oft soziokratischer Organisations- und Entscheidungsfindungs-Methoden. Durch die verschiedenen Arbeitskreise werden Aufgaben gut verteilt und wieder zusammengeführt. (www.soziokratie.at)

Zum Vernetzungstreffen am Sonntag sind etwa 50 Personen aus ganz Österreich angereist. Nach einer Führung durch POMALI gab es einen Impulsvortrag vom GEN-International-Treffen 2015 in Findhorn (Schottland).

Ich habe schon mehrere solcher Projekte und Ökodörfer besucht. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, ökologisch, ökonomisch und sozial miteinander zu leben1511-Einladung-3.-Pomali-we

Farm Sitting in der Südsteiermark

Vor zwei Wochen verbrachte ich ein paar Tage in der schönen Südsteiermark um den MITANANDA-H.O.F. und Tiere zu betreuen, während die Freilerner-Familie mit ihren vier Kindern unterwegs war.

Es ist für mich immer wieder bereichernd, durch einen Platzwechsel neue Eindrücke und Perspektiven zu erhalten. Im Alltag lernt man viel Praktisches kennen. Von der Organisation des Haushalts bis zum Verpflegen der Tiere.

Ich habe die Zeit mit 2 Katzen, 6 Wachteln, 12 Hahn & Hühner sowie 2 Schafen sehr genossen. Am Nachmittag habe ich die Gegend zu Fuß erkundet und abends den Kamin eingeheizt. Was am Eindrucksvollsten für mich war: DIE STILLE & RUHE – ohne rauschende Autobahn und landende Flugzeuge! Besonders lieb gewonnen habe ich die Schafe “Weiß & Braun”.

 

Gedanken zum Jahreswechsel

Ich mag die Zeit rund um den Jahreswechsel, weil die Welt um mich herum ruhiger wird. Geschäfte haben noch geschlossen, viele Menschen haben “frei” und deswegen ist auch spürbar weniger Verkehr auf den Straßen. Ich bin viel zu Hause und mache mir Gedanken über das kommende Jahr. Ich stelle mir Fragen, wie z.B.: Wie möchte ich mein Lebenszeit gestalten? Was möchte ich im kommenden Jahr erreichen? Was kann ich tun, um noch unabhängiger zu werden und selbstbestimmter zu leben? Wie kann ich die Umwelt noch weniger belasten? Was kann ich in der Gesellschaft bewirken?

Daraus ist eine Skizze enstanden. Sie dient mir als Leitfaden und Anhaltspunkt. Sie ist teilweise mit Bleistift geschrieben, das bedeutet, ich kann sie jederzeit anpassen und verändern. Denn das Leben hält immer wieder Überraschungen für uns bereit.

Gedanken zur “fröhlichen” Weihnachtszeit

Als Kind habe ich Weihnachten noch schön erlebt. Als ich dann selber in den Geschenk- und Beschenk-Wahnsinn eingebunden war, hat sich das für mich in eine stressvolle Zeit verwandelt. Seitdem ich ohne “kirchlichem Bekenntnis” bin, sehe ich religiöse Feierlichkeiten und Brauchtümer aus einem kritischeren Blickwinkel. Gerade die aktuelle Syrienkrise zeigt für mich verstärkt, dass Religionen nach wie vor sehr viel Unheil anrichten, zu Kriegen führen und Grenzen zwischen den Menschen schaffen.

Dabei sollten Religionsgemeinschaften Menschen verbinden. Aber tun sie das? Oder verbinden uns Menschen bloß die Autos, die an solchen Feiertagen von Familie A zu Schwiegereltern B düsen. Geht ja nicht anders, weil man hat ja viel Gepäck (Packerl in Wegwerfverpackungen) mit – und außerdem fahren gerade an Feiertagen kaum (oder wie bei mir in Wundschuh übehaupt keine) öffentlichen Verkehrsmittel.

Oh du fröhliche Weihnachtszeit! Durch unsere gemeinschaftliche und konsequente Zusammenarbeiten zur Förderung des Klimawandels haben wir es zumindest geschafft, die Zeit schneefrei zu bekommen. Ein Vorteil daraus? Vielleicht brauchen in Zukunft weniger Menschen über den Winter in den Süden “fliegen”, wenn es bei uns immer wärmer und wärmer wird…

Brot und Rosen Plattform startet zur Wintersonnenwende 2015

BUR-PlattformNun ist es soweit: Brot und Rosen öffnet zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende die Türen zur neuen Web-Plattform. Mit der großartigen Unterstützung von Martin Aichholzer, www.markenregisseur.at, ist ein von mir lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen! Ab nun findet ihr auf dieser Website Kontakte, Termine und weitere Informationen zu Themen der Nachhaltigkeit und Bewusstseinsbildung. Dieses Service steht kostenlos zur Verfügung.

Ich verfasse und versende weiterhin monatlich die „Good News“. Mit ausgewählten Infos zu aktuellen Terminen, Kontakten und Themen. Für alle, die dieses Service in Anspruch nehmen und das Brot und Rosen-Projekt unterstützen möchten, bitte ich um einen Beitrag von 12, 24 oder 36 Euro pro Jahr – je nach euren finanziellen Möglichkeiten und eurer Wertigkeit.

 

Landwirtschaftliche-Facharbeiterin

Gruppenfoto_HatzendorfHeute habe ich meine “Facharbeit” in der Landwirtschaftskammer abgegeben. Nach einem 5-wöchigen Intensivkurs bin ich froh, dass ich mich der Gruppendynamik einer Schulklasse wieder entziehen kann. Ich habe einiges dazu gelernt. Fachlich und sozial. Fazit: Biologisches Gedankengut und alternative Ideen werden noch von sehr wenigen getragen und verbreitet.

Ende Februar werde ich voraussichtlich den Agrarpolitik-Forsetzungskurs von der ÖBV-Via Campesina besuchen. Dort wird die Landwirtschaft bewusst kritisch von vielen Seiten beleuchtet und über VegetarierInnen werden keine Witze mehr gemacht. 😉 -> www.viacampesina.at

Geburts-Stunde: Brot und Rosen

BURrund_13_Logo_RGB2012 wurde Brot und Rosen von mir ins Leben gerufen. Seitdem organisiere ich nachhaltige Veranstaltungen, suche PionierInnen des Wandels und leiste Vernetzungsarbeit im Bereich der Nachhaltigkeit.

Ein monatlicher Newsletter ist aus dieser Aktivität entstanden. Darin wurden viele interessante Verantsaltungstermine & Tipps zusammengefasst. Kerngebiet war das Steirische Hügelland.

Zusätzlich habe ich ca. 20 Netzwerk-Treffen veranstaltet. Zuerst im Frühstücks-Format, dann als “Open Space”. Unterschiedliche Orte und Veranstaltungsräumlichkeiten sowie verschiedene Themen haben diese Treffen sehr bunt und vielfältig gemacht. Es sind viele Kontakte, Begegnungen und wertvolle Gespräche dabei entstanden.

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