Gedanken zur “fröhlichen” Weihnachtszeit

Als Kind habe ich Weihnachten noch schön erlebt. Als ich dann selber in den Geschenk- und Beschenk-Wahnsinn eingebunden war, hat sich das für mich in eine stressvolle Zeit verwandelt. Seitdem ich ohne “kirchlichem Bekenntnis” bin, sehe ich religiöse Feierlichkeiten und Brauchtümer aus einem kritischeren Blickwinkel. Gerade die aktuelle Syrienkrise zeigt für mich verstärkt, dass Religionen nach wie vor sehr viel Unheil anrichten, zu Kriegen führen und Grenzen zwischen den Menschen schaffen.

Dabei sollten Religionsgemeinschaften Menschen verbinden. Aber tun sie das? Oder verbinden uns Menschen bloß die Autos, die an solchen Feiertagen von Familie A zu Schwiegereltern B düsen. Geht ja nicht anders, weil man hat ja viel Gepäck (Packerl in Wegwerfverpackungen) mit – und außerdem fahren gerade an Feiertagen kaum (oder wie bei mir in Wundschuh übehaupt keine) öffentlichen Verkehrsmittel.

Oh du fröhliche Weihnachtszeit! Durch unsere gemeinschaftliche und konsequente Zusammenarbeiten zur Förderung des Klimawandels haben wir es zumindest geschafft, die Zeit schneefrei zu bekommen. Ein Vorteil daraus? Vielleicht brauchen in Zukunft weniger Menschen über den Winter in den Süden “fliegen”, wenn es bei uns immer wärmer und wärmer wird…

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