Gedanken zur Corona-Krise

Gedanken zur Corona-Krise
Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brachliegen.
Es stimmt aber auch, dass Delfine in den italienischen Häfen gesichtet wurden 
und Fische wieder in Venedigs Kanälen schwimmen.
Einerseits fühlen sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt, 
andererseits erleben Familien womöglich ein Gemeinschaftsgefühl, das sie vorher noch nicht kannten.
Die Schließung von Kindergärten und Schulen stellt viele Eltern vor organisatorischen Herausforderungen. 
Doch viele Kinder bekommen vermutlich seit langem die Chance, 
selbst kreativer zu werden und selbstbestimmter zu handeln.
Die Einschränkung des Flugverkehrs bedeutet für viele eine Einschränkung der persönlichen Freiheit und im Beruf. 
Umwelt und Klima werden jedoch sicher aufatmen.
Es könnte sein, dass unsere Wirtschaft ungeheuren Schaden erleidet, 
doch vielleicht hinterfragen wir auch unsere Idee von ständigem Wachstum und erkennen,
das uns die Konsumgesellschaft zu Marionetten macht.
Vielleicht wird es Zeit zu spüren, wie wenig wir eigentlich tatsächlich brauchen. 
Vielleicht ist die Krise auch eine Chance. 
Alles hat eben zwei Seiten.
 
©Tanja Traxler

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