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Graz-Wien-Graz

WaldwegLiebe Menschen, seit einigen Monaten ist es auf dieser Plattform ruhig geworden.

Grund dafür war, dass ich aus beruflichen Gründen nach Wien gezogen bin. Ich habe sehr schöne Erfahrungen gesammelt und neues dazu gelernt. Nun spüre ich, dass es mich wieder in die Steiermark zieht. Mir sind die Orte, die Menschen und die Kultur vertraut. Ich freue mich auf gute Gespräche und das Mitgestalten von neuen Projekten.
Die Coronakrise hat sehr viel in Bewegung gebracht und auch aufgebrochen. Pflügen tut dem Boden nicht gut, wie wir bereits wissen. Nun geht es darum, die Erde wieder feinkrümmelig zu machen und gut aufzubereiten, damit im Frühjahr wieder vieles darauf wachsen und gedeihen kann.
Alles Gute zum neuen Jahr! Elisabeth 🙂

PS: Buchtipp: Am Ende ist alles Gut – von Christina von Dreien, https://christinavondreien.ch/buecher

Minimalismus & Lebensqualität

Mit Jahresbeginn habe ich beschlossen, mich von vielen materiellen Dingen zu lösen. Seitdem durchstöbere ich alte Schachteln, Zeitschriften, meinen Kleiderschrank – und die Mülltonnen und Carla-Läden füllen sich mit Dingen, die für mich keinen konkreten Nutzen mehr haben. Vieles fällt mir leicht – manche Dinge wandern noch in eine „Zwischenablage“. Es braucht viel Entschlusskraft, Zeit und Motivation, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Manches braucht auch eine Reparatur – gestern habe ich das Repair Café in Graz dazu genutzt. Willhaben ist nach wie vor eine gute Möglichkeit, dass Dinge einen neuen Platz finden – und man hat auch das Gefühl, dass man jederzeit wieder etwas besorgen kann, wenn man doch einmal wieder etwas braucht.

Bücher, Videos z.B. auf Youtube und andere Menschen/Vorbilder helfen dabei, motiviert zu bleiben und Anregungen zu bekommen. Ich spüre gerade sehr stark: Je weniger ich besitze, desto weniger muss ich mich um die Dinge kümmern. Ziel ist es, nur mehr das zu behalten, mit dem ich eine Freude habe und das meinem Leben dienlich ist! Es stellt sich die Frage: Wie viel ist genug?

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Von der Einheit in dieser Welt

Ende Mai war ich bei einem Vortrag von Annette Kaiser im Bildungshaus Mariatrost. Sie ist spirituelle Lehrerin und Leiterin der Villa Unspunnen in der Schweiz. Der Titel des Vortrags lautete „Die große Bedeutung der Einheit auf dieser Welt“. Ihre Worte haben mich sehr berührt. Sie hat über die Entstehung des Menschen gesprochen, die Herausforderungen unserer Zeit und einen Blick in die Zukunft geworfen. Wir sind die „3. Generation Sternenstaub“, kosmische Wesen. Es werden noch viele Umbrüche auf uns zukommen, die Welt wird noch ver-rückter werden. Deshalb gilt es mehr denn je, uns selbst zu organisieren, Ko-Kreativ wirksam zu werden, uns zu vernetzen. In Gemeinschaft geht vieles leichter. IMAGO-Zellen arbeiten und wirken über die ganze Welt. Ich freue mich, weiter an Netzwerken teilzuhaben und im Austausch mit anderen Menschen zu sein.

Infos und Videos von Annette Kaiser sowie ihr Jahresprogramm findet ihr auf ihrer Website: https://www.annettekaiser.ch/

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Zeiten des Wandels

Der Jahreswechsel bringt immer eine Neuausrichtung mit sich. Was lässt man zurück – was nimmt man mit. Was bringt das Jahr 2018 Neues? Wir befinden uns in einer Zeit, in der sich vieles immer schneller wandelt. Die Kunst ist wohl, verschiedene Fähigkeiten zu erwerben: sich anzupassen, Widerstand zu leisten – und manchmal das Leben auch einfach zu genießen. Zum Beispiel bei einem Spaziergang in der Natur (eine Aufnahme aus dem „Kaiserwald“).2018-02_Kaiserwald

Geburt – Leben – Tod

Ende März ist eine nahe Familienangehörige von mir verstorben. Dieses Ereignis hat sehr viel in mir ausgelöst. Ich mache mir wieder verstärkt Gedanken über den Sinn des Lebens und meinen Weg.

Fragen, die mich beschäftigen: Wie ist mein Verhältnis zu meiner Familie? Wer sind meine nächsten Freunde? Wer ist in besonderen Lebenssituationen für mich da? Was möchte ich in meinem Leben noch erreichen? Wie möchte ich sterben? Was hinterlasse ich, was möchte ich besitzen, was passiert mit dem, was an Materiellen bleibt? Und was passiet mit den digitalen Daten, die sich bei mir angesammelt haben? Wer führt die Brot und Rosen-Plattform weiter?

Wie soll mein Begräbnis sein – klein und still oder groß und ein Fest? Wie kann auch hier auf die Umwelt und Ökologie Rücksicht genommen werden – Blumen, Druck, Essen, Kerzen? Ist ein Begräbnis ein „Wirtschaftlicher Faktor“? Eine gewöhnliche Beerdigung kostet einige tausend Euro – das Bestattungs-Institut, das Essen, die Kränze usw. ausmachen. Muss ich Geld verdienen, um Sterben zu können? Welche Alternativen gibt es zu Erdbestattung und Verbrennung in der Feuerhalle?

Ich habe vor einigen Jahren den Hospiz-Kurs besucht und wertvolle Erfahrungen für mein Leben gesammelt.

Es tut mir gut, mich wieder stärker mit den Themen zu beschäftigen. Denn mit der Auseinandersetzung mit dem Tod, wird das tägliche Leben bewusster.

Gedanken zum Jahreswechsel

Ich mag die Zeit rund um den Jahreswechsel, weil die Welt um mich herum ruhiger wird. Geschäfte haben noch geschlossen, viele Menschen haben „frei“ und deswegen ist auch spürbar weniger Verkehr auf den Straßen. Ich bin viel zu Hause und mache mir Gedanken über das kommende Jahr. Ich stelle mir Fragen, wie z.B.: Wie möchte ich mein Lebenszeit gestalten? Was möchte ich im kommenden Jahr erreichen? Was kann ich tun, um noch unabhängiger zu werden und selbstbestimmter zu leben? Wie kann ich die Umwelt noch weniger belasten? Was kann ich in der Gesellschaft bewirken?

Daraus ist eine Skizze enstanden. Sie dient mir als Leitfaden und Anhaltspunkt. Sie ist teilweise mit Bleistift geschrieben, das bedeutet, ich kann sie jederzeit anpassen und verändern. Denn das Leben hält immer wieder Überraschungen für uns bereit.

Brot und Rosen Plattform startet zur Wintersonnenwende 2015

BUR-PlattformNun ist es soweit: Brot und Rosen öffnet zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende die Türen zur neuen Web-Plattform. Mit der großartigen Unterstützung von Martin Aichholzer, www.markenregisseur.at, ist ein von mir lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen! Ab nun findet ihr auf dieser Website Kontakte, Termine und weitere Informationen zu Themen der Nachhaltigkeit und Bewusstseinsbildung. Dieses Service steht kostenlos zur Verfügung.

Ich verfasse und versende weiterhin monatlich die „Good News“. Mit ausgewählten Infos zu aktuellen Terminen, Kontakten und Themen. Für alle, die dieses Service in Anspruch nehmen und das Brot und Rosen-Projekt unterstützen möchten, bitte ich um einen Beitrag von 12, 24 oder 36 Euro pro Jahr – je nach euren finanziellen Möglichkeiten und eurer Wertigkeit.

 

Geburts-Stunde: Brot und Rosen

BURrund_13_Logo_RGB2012 wurde Brot und Rosen von mir ins Leben gerufen. Seitdem organisiere ich nachhaltige Veranstaltungen, suche PionierInnen des Wandels und leiste Vernetzungsarbeit im Bereich der Nachhaltigkeit.

Ein monatlicher Newsletter ist aus dieser Aktivität entstanden. Darin wurden viele interessante Verantsaltungstermine & Tipps zusammengefasst. Kerngebiet war das Steirische Hügelland.

Zusätzlich habe ich ca. 20 Netzwerk-Treffen veranstaltet. Zuerst im Frühstücks-Format, dann als „Open Space“. Unterschiedliche Orte und Veranstaltungsräumlichkeiten sowie verschiedene Themen haben diese Treffen sehr bunt und vielfältig gemacht. Es sind viele Kontakte, Begegnungen und wertvolle Gespräche dabei entstanden.

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