Blog

Buchtipp: Reinventing Organizations

Buchtipp: Reinventing Organizations

Ich lese gerade ein Buch, das mich sehr inspiriert. Es trägt den Untertitel „Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit“. Der Autor Frederic Laloux zeigt auf, wie „evolutionäre“ Unternehmen neue Wege gehen: ganzheitlich, selbstorganisierend und sinnerfüllend. Hier der Link zum Buch und zu Leseproben daraus: http://www.vahlen.de/productview.aspx?product=14174799

Für mich macht es klar, dass es in vielen Lebensbereichen eine neue Kultur braucht. Und alle Modelle, die uns bereits zeigen wie es anders geht und die nachweislich erfolgreich sind, mögen uns auf diesem Weg inspirierende Vorbilder sein.

ReinventingOrganizations_Cover

HochSOMMERlich

Die Temperaturen steigen und im Garten sowie in den Schwimmbädern ist gerade Hochsaison. Ich versuche in Häusern und schattigen Plätzen einen kühlen Kopf zu bewahren. Die frühen Morgenstunden sind mir im Moment am Liebsten. Ich habe wieder viele Veranstaltungstermine gesammelt. Es gibt ein buntes Angebot im August und – bereits auf der Plattform ersichtlich – viele interessante und feierliche Termine im Herbst.

Zusammen-Leben

Ich mache mir sehr viele Gedanken darüber, was für mich ein gutes Zusammen-Leben bedeutet. Ich habe in bestimmten Phasen meines Lebens gerne alleine gelebt und gearbeitet, habe aber auch die Vorteile kennen gelernt, die Teams und Gemeinschaften mit sich bringen. Ich glaube, es ist die Kunst, die Menschen zu finden, mit denen man ähnlich schwingt und/oder mit denen man sich gut ergänzt. Sich dabei selbst gut zu kennen und immer achtsam zu bleiben, welche Aufgaben das Leben gerade für einen bereit hält und den Mut zu haben, sich immer wieder auf Neues einzulassen – das sind die Erkenntnisse, dich ich unter anderem dabei gesammelt habe…

Reise nach Brüssel

Ich bin in den vergangenen Tagen mit dem Verein „planetREISEN“ nach Brüssel gereist und habe die EU und ihre Institutionen näher kennen gelernt. Es war eine sehr spannende und inspirierende Reise. Für mich ist vieles „begreifbarer“ geworden und es haben sich sehr schöne Gespräche und Begegnungen ergeben. Reisen eröffnen mir immer wieder neue Perspektiven und schaffen einen Weitblick. Die Kunst ist es, diese Erkenntnisse in den Alltag zu bringen und alte Gewohnheiten zu verändern.

Brot und Rosen: Lebenskonzepte & Perspektiven

Ich habe sehr viele unterschiedliche Lebenskonzepte kennen gelernt. Ob es um Ernährung, Sport, Partnerschaft oder Kindererziehung geht – viele meinen, dass für sie Richtige gefunden zu haben. Ich frage mich immer wieder: Was ist „das Richtige“ – oder gibt es das überhaupt?

Vielleicht geht es auch gar nicht um das WAS sondern mehr um das, WIE wir miteinander umgehen und ob wir tolerant sein können. Schön wäre es, wenn wir es schaffen, diese Unterschiedlichkeiten zu nutzen, denn mehrere Sichtweisen und Perspektiven erweitern unseren Blick und bereichern unseren Erfahrungsschatz.

Brot und Rosen: Mit anderen Augen sehen

Ich mache derzeit eine Ausbildung beim Klimabündnis Österreich. Die Beiträge und der Erfahrungsaustausch sind teilweise schockierend, durchwegs lehrreich und auch immer wieder sehr inspirierend. Es führt mir wieder vor Augen, wie wichtig es ist, in meinem Leben Ziele zu verfolgen, neue Wege einzuschlagen und versuchen zu erkennen, was für mich, meine Familie und Freunde sowie für die Welt notwendig ist, damit eine lebenswerte Zukunft möglich ist. Das Zitat von Christian Morgenstern hat mich sehr berührt – ich stimme ihm zu, es geht meiner Ansicht nach sehr viel um „loslassen“ und „einlassen“ auf Neues.

„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben.
Machen wir uns von dieser Anschauung los,
und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“
Christian Morgenstern.

Frühling, Fasten & Frisches Grün

Seitdem die Tage wieder spürbar länger werden und die Temperaturen steigen regt sich in mir ein wohliges Gefühl und eine Freude auf eine meiner liebsten Jahreszeiten. Es ist die Zeit, in der die Sonne scheint, es aber nicht zu warm ist. Wenn sich im Wald bald die ersten jungen Wildpflanzen durch das Laub schieben und wenn die Vogelstimmen immer zahlreicher und lauter zu hören sind.

Ich merke, dass sich dann auch etwas in mir bewegt. Mein Ernährungsbewusstsein verändert sich und ich spüre ein natürliches Verlangen nach einer Fastenzeit & dem Loslassen von Altem und Gewohntem.

Dadurch gewinne ich wieder neue Energie und Kräfte – für das Neue, das in diesem Jahr auf mich zukommen wird.

 

Geimeinderatswahl & Murkraftwerk in Graz

Ich beschäftige mich aktuell mit der Gemeinderatswahl und das geplante Murkraftwerk in Graz. In den letzten Wochen war ich mit den Grazer Grünen unterwegs, um für eine gesündere und lebenswertere Stadt zu einzutreten. Graz bietet für mich viele Möglichkeiten – ich besuche Bibliotheken, Theater, Kinos, Cafés und finde dort viele wertvolle Geschäfte und nachhaltige Produkte. Deshalb ist es mir ein Anliegen, dass ich mich wohlfühle, die Luftqualität sich verbessert und das Murkraftwerk nicht gebaut wird. Am 4. Februar findet eine Mur-Demo statt. Am 5. Februar wird gewählt… Ich bin gespannt.

URLAUBSzeit = FREIzeit = REISEzeit!?

Urlaub = Bedeutung laut Duden: (in Betrieben, Behörden, beim Militär nach Arbeitstagen gezählte) dienst-, arbeitsfreie Zeit, die jemand [zum Zwecke der Erholung] erhält.

Ein paar Gedanken-Spielereien dazu:

  1. Wenn diese Zeit als „frei“ bezeichnet wird, ist man die restliche ARBEITSzeit dann „unfrei“…
  2. Erholen sich die Menschen in ihrem Urlaub, wenn sie im Stau stehen, den JET-Lag nur langsam überwinden und jeden Tag verplanen…
  3. Wir wissen zwar schon von Klimawandel & Co, aber im Urlaub blenden wir das schnell aus. Weil man will sich dann doch mal „was gönnen“…
  4. Ist es nicht ungerecht, dass es manchen privilegierten Menschen vorenthalten ist, den Luxus eines Urlaubs oder eine Reise zu konsumieren…
  5. Viele Menschen besitzen große Häuser (oder mehrere), die sie aber kaum bewohnen (Arbeit, Freizeitprogramm, Wochenendeausflüge, Reisen) …
  6. Die Leute jammern über zu wenig Geld, zu teure Preise – aber würden sie auch bescheidener sein und bei manchen „Luxus-Dingen“ sparen …
  7. Wenn das ganze Leben für sich eine Reise wäre – was ist mein/dein/unser Ziel?

Ich liebe es immer mehr zu Fuß zu gehen und mit dem Rad zu fahren. Ich mag es, die Entschleunigung, die Bewegung meines Körpers, die Luft um mich herum zu spüren. Schon Bus, Zug und auch Auto schränken in gewissen Maßen ein und die Geschwindigkeit ist viel höher, als das „menschliche Maß“.

Ich habe schon viele Reisen gemacht – nun habe ich das Gefühl, dass ich auch im kleinen reisen kann. Um Freunde und Bekannte zu treffen. Um die Strecke zum Bahnhof zu fahren. Um Einzukaufen. – Ich entdecke dabei sehr viel, auch schon bei mir bekannten Wegen. Es ist die Ruhe, die Zeit und die Neugierde auf Unbekanntes, die mich immer wieder weiter suchen lässt und Freude auf’s Entdecken macht. Mein ganzes Leben ist eine Reise für sich – und es ist jeden Tag aufs neue spannend, was mich erwartet und wohin mich meine Seele führt…

Und meine größte Freiheit: Darüber selbst bestimmen zu können – und meinen Impulsen zu folgen!

 

EM: Über Sieger und Verlierer & jene, die dabei Zusehen

Die EM ist vorrüber. Was bleibt?

Ein Sieger – viele Verlierer. Top-Spieler aus der ganzen Welt haben ihr Bestes gegeben. Aber es ging allen nur um den ersten Platz. Wettbewerb, Konkurrenzdenken, Egoismus – sind das die Werte, die wir in heutigen Zeiten sehen und hochheben wollen?

Hohe strukturelle, arbeitsintensive und ökologische Aufwände – im Tausch gegen ein paar Stunden Unterhaltung. Wer zahlt den Preis dafür?

Passivität statt Aktionismus – wieso bekommen die Zuseher nicht Lust darauf, ihren Idolen nach zu eifern. Sportlich zu sein, im Team zu spielen, das zu tun, was man gerne macht? Oder ist es einfacher und bequemer, vor dem Fernseher zu sitzen, mit Cola und Bier & Knabberzeugs. Um den sonstigen Stress zu entfliehen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Ich habe nie Fußball gespielt. Vielleicht verstehe ich deshalb die Dynamik nicht, die viele bei diesen „Wettkämpfen“ erfasst. Vielleicht verstehe ich es aber auch besser – weil ich nicht in eingefahrenen Spuren und vorhandenen Strukutren festhänge.

Wäre es nicht schon an der Zeit, andere Spiele zu spielen. Die mehr das Miteinander als Gegeneinander, mehr die Freude am Spiel als die Verbitterung des Gewinnens, die mehr Grenzenlosigkeit und Verbindendes statt nationalistisches Denken und Ausgrenzung fördern.

Es lebe die Hoffnung! Ich bin dankbar, dass die Fußballfelder in den Gemeinden und Städten einen hohen Stellenwert haben – vielleicht werden sie irgendwann die letzten unverbauten Plätze sein und uns als „Oasen und Lebensräume“ zur Verfügung stehen.

© 2017 Brot und Rosen. Impressum.